IG-Info 13, Ausgabe November 2009
Geschrieben von Birgit Weyergraf am 01.12.2009 11:40
Aktivitäten der IG

In den vergangenen Monaten wurden auf Wunsch der Kolleginnen vor allem die Weiterbildung Famili-engesundheits- und Kinderkrankenpflege vorangetrieben, so dass sie ab diesem Herbst zunächst an drei Standorten angeboten wird: Kiel, Krefeld und Stuttgart. Die Weiterbildung wurde als gemeinsames Großprojekt von der IG mit dem BeKD konzipiert. Ausgesprochen positiv zu bewerten ist die angenehme Zusammenarbeit beider Verbände in der Entwicklung außerklinischer Arbeitsfelder.
Weitere Netzwerkarbeit wurde geleistet mit dem Ausbildungszentrum Laktation und Stillen, einzelnen Hebammenlandesverbänden, sogenannten „regionalen Knoten“ von Präventionskonzepten „vor Ort“, uvam. und wie immer zahlreichen Einzelkontakten.
Es muss betont werden, dass die Vorstandsmitglieder ihre Arbeit ehrenamtlich „nebenher“ machen, und dass die Ressourcen auch durch familiäre Gründe oder die eigene Freiberuflichkeit oder auch bestehende Anstellungsverhältnisse begrenzt sind. Dennoch bemühen wir uns, alle Anfragen zeitnah zu beantworten. Sollte es trotzdem offene Fragen geben, genügt in der Regel eine kurze Nachfrage.


Erweiterte News
Aktivitäten der IG

In den vergangenen Monaten wurden auf Wunsch der Kolleginnen vor allem die Weiterbildung Famili-engesundheits- und Kinderkrankenpflege vorangetrieben, so dass sie ab diesem Herbst zunächst an drei Standorten angeboten wird: Kiel, Krefeld und Stuttgart. Die Weiterbildung wurde als gemeinsames Großprojekt von der IG mit dem BeKD konzipiert. Ausgesprochen positiv zu bewerten ist die angenehme Zusammenarbeit beider Verbände in der Entwicklung außerklinischer Arbeitsfelder.
Weitere Netzwerkarbeit wurde geleistet mit dem Ausbildungszentrum Laktation und Stillen, einzelnen Hebammenlandesverbänden, sogenannten „regionalen Knoten“ von Präventionskonzepten „vor Ort“, uvam. und wie immer zahlreichen Einzelkontakten.
Es muss betont werden, dass die Vorstandsmitglieder ihre Arbeit ehrenamtlich „nebenher“ machen, und dass die Ressourcen auch durch familiäre Gründe oder die eigene Freiberuflichkeit oder auch bestehende Anstellungsverhältnisse begrenzt sind. Dennoch bemühen wir uns, alle Anfragen zeitnah zu beantworten. Sollte es trotzdem offene Fragen geben, genügt in der Regel eine kurze Nachfrage.

Geplante Fortbildungen

Leider hat das Großprojekt der Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeweiterbildung auch viele Ressourcen bei den fortbildungsinteressierten Kolleginnen gebunden, so dass wir im Herbst zwei geplante Veranstaltungen absagen mussten. Für das kommende Halbjahr sind folgende Veranstal-tungen geplant:
- Das Existenzgründungsseminar im Januar
- Unsere Jahrestagung findet wie immer im März statt und hat wieder viele interessante Themen im Großkontext Familienberatung in schwierigen Situationen am Lebensanfang
- der Zertifikatskurs von Focus Familie „Das Baby verstehen“, der gut ankam, wird an einem anderen Standort wiederholt

Freiberuflichkeit in der ambulanten Pflege
Liebe Kolleginnen, da ich den Eindruck habe das sich im Bereich , amb.Pflege als Freiberufliche viel tut, wäre meine Anfrage ob ich im IG Kikra eine AG gründen könnte, um solche Infos auszutauschen , bzw. mir schwebt ein sog. Stammtisch für die interessierten Kolleginnen vor. Ich würde mich gerne mal im Neuen Jahr darüber austauschen. Marion Döhring

PS.: Wir planen im Herbst ein Fortbildungswochenende zum Thema Freiberuflichkeit in der ambulanten Pflege.
Weitere geplante Fortbildungsthemen sollen sich mal wieder um größere Kinder (Schulgesundheit u.ä.) ranken, außerdem könnten wir ein eintägiges Fresh-up zum Thema Stillen anbieten.
Weitere Themenwünsche und Anregungen nehmen wir gern entgegen.

TIPPS
Allgemeine Hinweise: Um in dem Rundbrief möglichst viele relevante Informationen unterbringen zu können, haben wir für weiterführende Informationen die jeweiligen Internetadressen angegeben. Ausführlichere Informationen können bei der Redaktion erfragt werden.

www.wir-gegen-viren.de
H1N1, die sogenannte Schweinegrippe und geeignete Maßnahmen der Prävention werden in der Bevölkerung kontrovers diskutiert. In der präventiven Elternberatung werden Kinderkrankenschwestern um Rat gefragt. Die Internetseite www.wir-gegen-viren.de zeigt einfachste Hygienemaßnahmen als Grundbaustein der Präventivstrategien. Hier kann anschauliches Informationsmaterial zu dieser Thematik heruntergeladen oder bestellt werden. Die Hygieneempfehlungen sind nicht nur im Zusammenhang mit der neuen Grippe, sondern auch bei anderen gängigen Atemwegs- oder Magen-Darm-Infektionen absolut empfehlenswert. Die Links führen zu weitergehenden Informationen des Robert-Koch-Instituts.


Tiger-Kids, Kindergarten Aktiv
TigerKids – Kindergarten aktiv" wird seit 2007 in Kooperation mit der AOK bundesweit eingesetzt. Ein besonders Erfolg versprechender Ansatz, den Problemen Übergewicht und Bewegungsmangel schon in der frühen Kindheit zu begegnen, sind Präventionsprogramme in Kindergärten. Kinder sind in diesem Alter sehr gut zu motivieren. Verhalten und Gewohnheiten können noch vergleichsweise leicht geändert werden.
Die ersten Evaluationsergebnisse bestätigen den Erfolg. Drei Beispiele:
- Der Obst- und Gemüsekonsum stieg, während weniger Snacks verzehrt wurden.
- Statt kalorienreicher Getränke wurde vermehrt Wasser getrunken.
- Die Kinder dieses Projektes bewegten sich durchschnittlich mindestens eine Stunde pro Tag und sahen weniger als eine Stunde pro Tag fern.
Weitere Information zu diesem Thema findet man auch unter www.ernaehrung-und-bewegung.de

Regulationsstörungen der frühen Kindheit
CD-basierte Fortbildung

Regulationsstörungen der frühen Kindheit umfassen die häufigsten alterstypischen Verhaltensauf-fälligkeiten: exzessives Schreien, Schlaf- und Fütterstörungen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie fast immer die Frühentwicklung der Eltern-Kind-Beziehungen empfindlich belasten und langfristig stören können. Die Probleme werden umso ausgeprägter, je länger die Störung andauert, je mehr Regulationsbereiche betroffen sind und je gravierender zusätzliche somatische und psychosoziale Belastungen die Ressourcen von Kind und Eltern beeinträchtigen. Die für Kinderarztpraxen konzipierte CD-Fortbildung ist sicherlich auch für alle Kinderkrankenschwestern interessant, die im täglichen Alltag mit Regulationsstörungen zu tun haben, als Einstieg in die Thematik, bzw. zur Vertiefung und Auffrischung bereits erworbener Kenntnisse.
Die Fortbildung zum Thema Regulationsstörungen in der frühen Kindheit umfasst 4 Bereiche: Exzessives Schreien, Frühkindliche Schlafstörungen, Frühkindliche Fütter– und Gedeihstörungen, Störungsübergreifende Themen. Die CDs können erworben werden bei der Stiftung Kindergesundheit: www.kindergesundheit.de

Registrierung berufliche Pflegender
Seit 2003 besteht in Deutschland die Möglichkeit zur Registrierung aller beruflich Pflegenden. Die Registrierung gilt als Qualitätsprädikat, weil sie als Grundlage die regelmäßige Fort- und Weiterbildung beinhaltet. Hierdurch wird die Professionalisierung unserer Berufsgruppe weiterentwickelt, Zugangsvoraussetzungen für den Heilberufeausweis und den Anschluss an internationale Standards geschaffen. Die Registrierung erfolgt bei der Registrierungsstelle beruflich Pflegender in Berlin: www.regbp.de . Nach der Erstregistrierung müssen pro Jahr 40 Fortbildungspunkte gesammelt werden, die durch verschiedene Seminare, Kongresse, e-Lerning, Weiterbildungsmaßnahmen, eigene Referententätigkeiten, Buch- oder Zeitschriftenbeiträge, sowie dem Abonnement von Zeitschriften erworben werden können. Auf den Teilnahmebescheinigungen von Fortbildungsmaßnahmen muss der zeitliche Umfang klar erkennbar sein. Auch bei den IG-Tagungen wird seit einem Jahr der zeitlichen Rahmen der Fortbildungsveranstaltung auf den Teilnahmebescheinigungen ausgewiesen.

Finanzielle Unterstützung für Weiterbildungsmaßnahmen

Begabtenförderung steht für InteressentInnen aus dem Gesundheitswesen offen, die nicht älter sind als 27 Jahre. Informationen über ein sogenanntes Aufstiegsstipendium können unter www.begabtenfoerderung.de in Erfahrung gebracht werden.
B.Braun-Stiftung: Hier können Einzelstipendien beantragt werden, wenn die Ausbildung in der (Gesundheits- und) Kranken- bzw. Kinderkrankenpflege mit der Examensnote „gut“ und besser abgeschlossen wurde. Informationen können unter www.bbraun-stiftung.de eingesehen werden.
Bildungsscheck: Hierbei handelt es sich um ein beispielhaftes Unterstützungsprogramm zur Unterstützung der Weiterbildungsbereitschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Land übernimmt aus Mittels des Europäischen Sozialfonds die Hälfte der Weiterbildungskosten bis maximal 500,-€ pro Weiterbildung.
Prämiengutschein: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Weiterbildungs-bereitschaft über sogenannte Prämiengutscheine. Hierdurch kann die Kursgebühr um maximal 50%, höchstens jedoch um 154,-€ reduziert werden, wenn das zu versteuernde Jahreseinkommen 17.900,-€ bei Alleinstehenden, bzw. 35.800,-€ bei Verheirateten nicht übersteigt. Informationen hierzu sind unter www.bildungspraemie.info erhältlich.

Aktuelles

Babyschnuller hormonell belastet
Viele Babyschnuller sind mit hormonell wirksamen Chemikalien belastet. In allen zehn durch ein Testlabor im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) untersuchten Schnullern wurde Bisphenol A gefunden. Diese Substanz steht im Verdacht, Unfruchtbarkeit, Schädigungen der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen. "Säuglinge und Kleinkinder reagieren besonders empfindlich auf hormonartige Schadstoffe. Die höchsten Konzentrationen an Bisphenol A wurden in den Kunststoffschildchen gefunden, die den eigentlichen Beruhigungssauger halten. Man nimmt an, dass Bisphenol A aus den Hartkunststoff-Schildchen in den weichen Saugteil diffundiert. Dafür spricht die hohe Mobilität von Bisphenol A, sowie die Tatsache, dass bei fast allen Schnullern mit hohen Konzentrationen der Chemikalie noch höhere Konzentrationen in den Kunststoffschildchen gefunden wurden. Auskochen der Schnuller führte in den Versuchen zu einer Erhöhung der BPA-Werte um ein Vielfaches. Genauere Informationen zu den Test und deren Ergebnissen sind unter folgendem Link zu finden: http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/chemie/chemie_und_gesundheit/bundschwerpunkte/bisphenol_a/babyschnuller/.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin führt zurzeit eine Risikobewertung des Falles durch. „Die Daten sind Anlass, sich das genau anzugucken“, lautet das Fazit einer Sprecherin. Sie warnte aber vor Panik. Die östrogenartig wirkende der Substanz reichere sich nicht im Körper an und werde schnell im Körper abgebaut oder ausgeschieden

Buchtipps:

„Für Babys kochen leicht gemacht“
Unsere IG-Kollegin Lucia Cremer (sie stellte ihre Arbeitsschwerpunkte im IG-konkret der 11. IG-Infos vor) hat im Juli 2009 ein Babybreikochbuch für Eltern herausgegeben. Ansprechende Fotos veranschaulichen die Arbeitsgänge bei der Zubereitung von Babynahrung. Auf viele Elternfragen zum Thema Breiaufbewahrung oder fleischfreie Breie, sowie Getränkeauswahl wird eingegangen. Die neuen Empfehlungen zur Allergieprävention sind in dem Buch bereits berücksichtigt. Somit sollte dieses Buch in die Bibliothek einer jeden Elternschule gehören. ISBN 978-3-86858-311-3

Babys in Bewegung
Dieses Buch von Birgit Kienzle-Mütter und Gitta Wilke-Kaltenbach liefert ein Basiswissen über die motorische Entwicklung von Säuglingen für Eltern, aber auch für alle Fachleute, die mit Kindern im ersten Lebensjahr beruflich zu tun haben. Die Autorinnen, beide erfahrene Physiotherapeutinnen und mehrfache Mütter, stellen detailliert die Meilensteine der kindlichen Entwicklung vor, die jedes Kind - auch das entwicklungsverzögerte - meistert. Die Spiel- und Bewegungsvorschläge fördern Motorik, Gleichgewicht, Körpergefühl, Wahrnehmung und Selbstbewusstsein des Kindes.
ISBN: 343-7-483900

IG Konkret

Mein Weg in die Selbstständigkeit
Mein Name ist Andrea Schwager und ich habe 1987 mein Examen als Kinderkrankenschwester abgelegt. Seit dieser Zeit arbeite ich auf einer Wochenstation im Krankenhaus.
1997 habe ich die Ausbildung zur Still- und Laktationsberaterin IBCLC gemacht und 2007 erfolgreich rezertifiziert. Durch die Ausbildung beim VELB (Verband europäischer Still- u. Laktationsberaterinen) hat sich mein Berufsbild entscheidend verändert und durch die notwendigen Fortbildungen hat sich mein „Horizont“ ständig erweitert.
Die Eltern-Kind-Arbeit macht mir auch nach 25 Jahren Berufsalltag immer noch sehr viel Freude, auch wenn es in der Institution Krankenhaus immer schwieriger wird, auf die Bedürfnisse von Mutter und Kind einzugehen, obwohl es gerade hier von enormer Wichtigkeit wäre. In dieser sensiblen Phase des Wochenbetts haben wir die beste Möglichkeit, die Eltern in ihrer Kompetenz zu stärken und somit die beste Prävention zu betreiben. Da die Begleitung in der Klinik immer schwieriger wird, und durch die kurze Verweildauer immer wenig Zeit bleibt, habe ich meinen Schwerpunkt auf die Vor- und Nachbetreuung gelegt.
Nach dem Besuch des Existenzgründerseminars der IG im Jahr 2005 habe ich meine nebenberufliche Tätigkeit immer weiter ausgebaut: Angefangen mit Stillgruppe und Säuglingspflegekurs, über Babymassagekurs, Stillvorbereitung in Hebammenpraxis, sowie als Referentin beim Landesprogramm des Landes Baden- Württemberg „Stärke und „Frühe Hilfen“ beim Jugendamt. Durch die vielen Kontakte komme ich ein Schritt nach dem anderen meinem Ziel ein Netzwerk in unserer Gemeinde aufzubauen immer einen Schritt näher.
Weitere Informationen und wie es mit mir weitergeht könnt ihr auch unter www.andreaschwager.de verfolgen.
Liebe Grüsse Andrea Schwager

Stillberatung und Elternschule in Melle
Mein Name ist Kerstin Möllenberg. 1990 habe ich mein Examen zur Kinderkrankenschwester abgelegt. Ich hatte Glück und wurde in der Kinderklinik weiter beschäftigt. Recht schnell bekamen wir Nachwuchs. Ich reduzierte meine Stelle und arbeitete im Nachtdienst. Da die Entfernung auf Dauer zu weit war, bewarb ich mich im Klinikum Melle. Seit 1993 arbeite ich dort auf der Gynäkologie / Entbindung mit einer halben Stelle im Nachtdienst. 1998 gründete ich dort die Elternschule Melle. Anfangs bestand das Angebot aus einem Säuglingspflegekurs (Babys 1. Lebensjahr) für werdende Eltern. Folgende Kurse kamen im Laufe der Jahre dazu: der Geschwisterkurs, der Babytreff (Stillgruppe), der Beikostkurs und die Trageschule. Finanziert werden die Kurse von den Eltern.
2004 habe ich mein Examen zur Still- und Laktationsberaterin, IBCLC abgelegt. Seitdem mache ich vermehrt Stillberatung in Zusammenarbeit mit unseren Hebammen. Die Zusammenarbeit läuft sehr gut, was mir auch sehr wichtig ist. Teilweise übernehmen die Krankenkasse die Kosten für die Beratung.
Mit der Stadt Melle habe ich einen speziellen Kurs für Familien mit Migrationhintergrund erarbeitet, der leider recht langsam anläuft.
Z. Zt. absolviere ich eine Weiterbildung zur Präven-tionsassistentin. In Zukunft möchte ich mein Tätigkeitsfeld weiter ausbauen und präventiv in dem Projekt „Frühe Hilfen“ tätig werden. Verhandlungen laufen bereits.
Weitere Informationen erhaltet ihr unter www.elternschule-melle.de . Für Fragen stehe ich jederzeit zur Verfügung

Beratungspraxis und Schreiambulanz, Jutta Pipper, IBCLC
Hallo alle miteinander! Ich wurde von Mechthild Hoehl gebeten, mich und vor allem meine Arbeit hier im Bereich IG-konkret vorzustellen. Ich komme dem gerne nach: Mein Name ist Jutta Pipper, ich bin inzwischen seit gut 28 Jahren examinierte Kinderkrankenschwester und davon rund 10 Jahre freiberuflich aktiv. Ich arbeite mit Hebammen, Kinderärzten, Physiotherapeuten/innen, freiberuflichen Kinderkrankenschwesterkolleginnen, Heilpraktiker/innen, Institutionen wie dem Mehrgenerationenhaus Ingelheim, der Kreisverwaltung Mainz-Bingen (und vielen anderen!) sehr eng zusammen.
Nach der Geburt meiner beiden jüngsten Kinder begann ich nach Fortbildungsmöglichkeiten zu suchen, die meine persönlichen und beruflichen Erfahrungen und weiteres Fachwissen verbinden, mit dem Ziel, Eltern in ihrer neuen Lebensphase über erste Hürden hinweg zu helfen. Ich absolvierte die Ausbildungen zur Still- und Laktationsberaterin IBCLC und Fachberaterin für Emotionelle Erste Hilfe und legte die Prüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie ab.
Mein beruflicher Alltag wird derzeit durch Kursarbeit, Vorträge für Eltern sowie individuellen Beratungen rund um die Bedürfnisse von Eltern und Babys bzw. Kleinkindern bestimmt.
Meine Schwerpunkte sind: Schreibabyberatungen; Still- und Säuglingsernährungsberatungen, Trage-beratungen (beide häufig als Einstieg in die Schreibabyberatung); individuelle Schlafberatungen für Eltern mit Babys mit für sie belastendem Schlafverhalten; Kurse mit Schwerpunkt Bindung durch Berührung und entwicklungsfördernde Bewegung; ein offenes Beratungsangebot ohne Anmeldung und Verbindlichkeit.
Meine Beratungen rund um Schreien und Schlafen des Babys werden anteilig durch öffentliche Mittel bezuschusst. Dies ist von besonderer Wichtigkeit, damit Eltern im Rahmen einer Krisenintervention fachlich begleitet werden können und somit niederschwellig frühe Hilfen erfahren.
Kontaktdaten auf meiner Web-Site www.stillen-Ingelheim.de Liebe Grüße, Jutta Pipper, IBCLC

Baby willkommen in Erlangen
Hallo mein Name ist Gabi Andres. Seit der Geburt meiner drei Kinder bin ich als freiberufliche Kinderkrankenschwester und IBCLC-zertifizierte Stillberaterin tätig. Schon kurz nach dem Umzug in den Landkreis Erlangen-Höchststadt bekam ich Kontakt zum Gesundheitsamt in Erlangen und den dortigen Sozialpädagoginnen in der Schwangeren- und Konfliktberatung. Im Jahr 2009 nahm ich an der Fortbildung „Hebammen und andere Gesundheitsberufe beraten Familien“ des Landes Rheinland-Pfalz teil. Hierdurch wurde ich in diesem Jahr in das Projekt „Baby willkommen“ des Landkreises Erlangen-Höchstadt aufgenommen. . Dieser Einladung gingen viele gemeinsame Veranstaltungen voraus, z.B. Fortbildungsveranstaltungen für Hebammen, Fachvorträge im Bereich Gesundheit in den vom Gesundheitsamt betreuten Still-, und Säuglingstreffs. Der Kontakt zu anderen Einrichtungen, wie z.B. Kinderschutzbund, Familienbildungsstätte, VHS, aber auch zu Einzelpersonen wie Hebammen, Kinderärzten ist wichtig. Bei „Baby willkommen“ arbeiten Kinderkrankenschwestern und Hebammen gemeinsam in dem Projekt, das sich an Familien mit neugeborenen Kindern, sowie an neu in den Landkreis gezogene Familien mit Kleinkind richtet. Die Familien können den Hausbesuch einer Kinderkrankenschwester oder Familienhebamme anfordern. Das Projekt soll die Beziehungs- und Erziehungskompetenz der Eltern so früh wie möglich stärken. Das Beratungsangebot ist unverbindlich und für die Familien kostenfrei. Auf diese Weise können viele Familien erreicht werden, die von sich aus keine Hilfe gesucht hätten, sie aber oft dringend brauchen. Ein Begrüßungsgeschenk beim ersten Treffen erhöht den Anreiz, einen Besuch anzufordern und erleichtert die Kontaktaufnahme. Außerdem erhalten die Eltern eine Liste mit Infor-mationen zu Unterstützungsmöglichkeiten sowie Kontaktdaten von Still- und Säuglingsgruppen, Mutter-Kind-Gruppen, Kleiderkammern, Secondhand-Läden oder anderen Familienangeboten in der Nähe.
Der Kontakt zu einer Kinderkrankenschwester oder Familienhebamme als Ansprechperson für alle Fragen rund ums Baby soll die Hemmschwelle senken, sich – möglichst präventiv – professionelle Beratung oder Hilfe zu holen. Bei Bedarf organisieren Kinderkrankenschwester oder Familienhebamme konkrete Hilfen und fungieren als Mittlerinnen in weiterführende Beratungs- und Betreuungsangebote. Die Frauen erhalten zu der Tasche einen Gutschein über ein zweiteiliges Beikostseminar, das ich plane und gestalte. Zwei Vormittage bieten dabei eine schöne Möglichkeit auch mit den Frauen/Vätern kochen und direkt probieren zu können. Gerade bei der Thematik Beikost wird aus meiner Erfahrung viel Unsinn erzählt und die Eltern sind dann sehr verunsichert. Hier lohnt es sich, Wissen immer wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Über Veranstaltungen wie dem Beikostseminar kommt es zu einer weiteren Verbreitung der Bekanntheit des Projektes. Weitere Informationen unter http://www.buendnis-fuer-familie.de/baby-willkommen.html oder GabiAndres@aol.com

Redaktion: Mechthild Hoehl