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| IG-Info 12, Ausgabe Juli 2009 |
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Aktivitäten der IG
Im vergangenen Jahr wurden 6 Fortbildungswochenenden mit insgesamt ca. 100 Teilnehmern durchgeführt.
Im Sommer wird die von IG und BeKD gemeinsam geplante Weiterbildung zur Familiengesundheits- und Kinderkrankenpflege beginnen. Allen Kolleginnen, die ihr Interesse vorab bekundet haben, bekommen die entsprechenden Ausschreibungen automatisch zugesandt. Die Arbeitssitzungen zur Curriculumserstellung hat den IG-Vorstand nicht nur zeitlich stark in Anspruch genommen, die Fahrkostenerstattungen und Beteiligung an der Miete der Sitzungsräume hat auch eine starke finanzielle Beteiligung seitens des Vereins gekostet, was im Kassenbericht deutlich wurde.
Im Saarland und in Rheinland-Pfalz ist es möglich eine vom Land finanzierte Weiterbildung gemeinsam zu belegen. Entsprechende Informationen sind über den Vorstand erhältlich.
Weitere Netzwerke zu unterschiedlichen Institutio-nen und Berufsgruppen werden kontinuierlich ausgebaut.
Das Protokoll der Jahreshauptversammlung können Vereinsmitglieder bei Birgit Weyergraf anfordern.
Geplante Fortbildungen
Neben dem Großprojekt: Familiengesundheit- und Kinderkrankenpflege wird es weiterhin interessante Fortbildungswochenenden geben:
- das „Schreibseminar“ wurde auf den 10/11.10 verlegt
- unter dem Titel: „Visionen können wahr werden“ werden wir am 14/15.11. verschiedene Großprojekte und Einrichtungen durch ihre Initiatoren vorstellen lassen: Kindernetzwerk e.V.; Kindervilla Dorothee, Nestwärme e.V., Kinderhospizverein, Heinrichhaus Kiel, sowie das Frühe Hilfen-Projekt mit Kinderkrankenschwestern in der Stadt Frankfurt. Alle diese Beispiele sind ein Zeichen dafür, dass es möglich ist, auch in größerem Stil für kranke, schwerkranke und bedrohte Kinder Hilfsmöglichkeiten zu schaffen
- der Zertifikatskurs von Focus Familie „Das Baby verstehen“, der gut ankam, wird an einem anderen Standort wiederholt
- auf Januar verschoben wird das diesjährige Existenzgründungsseminar, um Teilnehmerinnen des Stillkongresses in Hamburg, wo Mechthild Hoehl im November die Thematik Freiberuflichkeit vorstellen wird, die Möglichkeit zu geben, daran teilzunehmen.
Fresh-Up
In der Frühjahresfortbildung war es uns ein Anliegen das Fachwissen der Kolleginnen wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Für alle, die nicht dabei sein konnten, bringen wir an dieser Stelle eine knappe Kurzzusammenfassung:
Die Empfehlungen zur SIDS-Prävention, nachzulesen unter Link oder mit mehr Hintergrundinformationen unter Link oder Link müssten zwar eigentlich hinreichend bekannt sein als sog. 3 R`s: richtige Raumtemperatur, Rückenlage, Rauchfrei. Dennoch kommt es immer wieder bei der Elternberatung zu Konflikten beispielsweise zwischen dem von den Stillverbänden propagierten Cosleeping, welches den Empfehlungen „eigenes Bettchen im Elternschlafzimmer“ zuwider läuft. Erhalten Eltern unterschiedliche Informationen, werden sie verunsichert. Eine konsequente Benutzung eines sog. „Balkonbettchens“ zum Anstecken an das Elternbett, bereits in den Entbindungsabteilungen könnte die Aufklärung der Eltern mit entsprechendem schlüssigen Handeln unterstützen. Wenn Kinder sich allein umdrehen, was sie aus der Bauchlage, im Schlaf oder Pucksack frühestens ab dem 6. Lebensmonat bewältigen, sollten wenigstens andere Gefahrenquellen, wie Kissen, Nestchen, Überwärmung uvam. konsequent gemieden werden.
Neue Reanimationsrichtlinien
Obwohl sie schon seit ca. 3 Jahren auf dem Markt sind, herrscht große Unwissenheit über die neuen Empfehlungen zur Reanimation.
Neu ist u.a. der Verzicht auf die Pulsmessung zur Einschätzung des Notfällen, eine erleichterte Regelung zum Auffinden des Kompressionspunktes und v.a. das Kompressions-Beatmungsverhältnis vom 30:2. Außerdem wurde die stabile Seitenlage bei Bewusstlosigkeit deutlich vereinfacht. Nachzulesen sind die Empfehlungen unter Link sowie in dem Buch „Reanimation `06 kompakt“ aus dem Naseweis-Verlag.
Impfempfehlungen und Impfdiskussion
Offizielle Impfempfehlungen existieren derzeit für Tetanus, Diphtherie, Polio, Pertussis, HiB, Hepatitis B, Pneumokokken, Masern, Mumps, Röteln, Varicellen, Meningokokken und HPV. Nicht alle Eltern sind von der Fülle dieser Impfungen überzeugt. Aufgabe freiberuflich tätiger Kinderkran-kenschwestern ist es, Eltern wertneutral über die Grundlagen von Infektionskrankheiten, Immunität und Impfungen aufzuklären. Erhalten Eltern eine möglichst breite und umfassende Aufklärung können sie fundierter und sicherer mit der z.T. stark emotional geführten Impfdiskussion umgehen.
Allergieprävention
Die Empfehlungen zur Allergieprävention wurden noch einmal kräftig überarbeitet und kommen in diesem Jahr als S3-Leitlinie 2009 neu heraus. Die für die freiberuflichen Kolleginnen wohl entschei-dendste Neuerung besteht in den veränderten Beikostempfehlungen: Weiterhin empfohlen wird eine 4-6 monatige Stillzeit, falls diese nicht möglich ist, eine hypoallergene Säuglingsanfangsnahrung. Zeigen sich erste Allergiesymptome würde statt der HA-Nahrung ein Vollhydrolysat empfohlen. Zeigen sich jedoch keine Unverträglichkeiten ist nach neuesten Erkenntnissen eine weitere Diät, d.h. das Vorenthalten einzelner Nahrungsmittel wie Kuhmilcheiweiß, Hühnerei, Fisch uvam. nicht mehr erforderlich. Alle Nahrungsmittel können langsam und in kindgerechter Zubereitung eingeführt werden. Weitere Informationen hierzu kön-nen unter:
Linkoder Link eingesehen werden.
KISS-Syndrom
Obwohl das Stichwort KISS-Syndrom mittlerweile in aller Munde ist, herrscht bei der Syndrombe-schreibung häufig nur eine Sammlung von möglichen Ausprägungen und Auswirkungen dieses Phänomens: Schiefhals, Bewegungseinschränkung, Schreiverhalten, Hüftprobleme, Schlafstö-rungen, hohe Tastempfindlichkeit, verstärkter Speichelfluss, Abweichende Körperhaltung, unsymmetrische Abflachung des Hinterkopfes uvam.
Es gibt eine manualtherapeutische Herangehensweise an dieses Phänomens, die erst ab dem dritten Lebensmonat versucht werden sollte, die reine osteopathische Behandlung zielt auf den muskulären Torticollis und kann direkt nach der Geburt eingesetzt werden. Ein Verzeichnis entsprechend qualifizierter Osteopathen kann unter Link eingesehen werden.
Babyzeichensprache
Die nonverbale Kommunikation mit Säuglingen und Kleinkindern gelingt wesentlich früher als die Verständigung mit dem Gebrauch der Sprache den Kindern möglich ist. Mit Hilfe von an die Gebär-densprache angelehnten Babyzeichen können sich Kinder sehr früh deutlich artikulieren, bekommen Freude an der Kommunikation und ggf. weniger Frust und Trotzzustände. Literatur hierzu findet man im kleinen oder großen Buch der Babyzeichen, von Vivian König, unter Linkoder Link.
TIPPS
Arbeitshilfe für Präventions- und Gesundheitsförderung im Quartier
Aktiv werden für Gesundheit, so lautet die Idee der Zusammenstellung des Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ und kann über die Geschäftstelle Gesund-heit-Berlin 030/443190-60;Link kostenlos bezogen werden. Es handelt sich hierbei um eine Arbeitshilfe, die in 5 Themenbereiche gegliedert ist: Gesunde Lebenswelten schaffen, Probleme erkennen- Lösungen finden, Projektentwicklung, Prävention in Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung, Qualitätssicherung. Jedes einzelne Unterkapitel enthält Hintergrundinformationen, Informationen über bereits bestehende gute Projekte (so. „good-pratice“- Beispiele), Tipps für eine strukturierte Herangehensweise, bes. auch im Umgang mit politisch Verantwortlichen und anderen potentiellen Geldgebern, sowie Tipps zum Vertiefen und Weiterlesen. Vor allem wenn in einzelnen Städten manche Projekte erst neue geschaffen werden sollen, leistet der Ordner eine fundierte Arbeitshilfe.
Die Chance der ersten Lebensmonate
Das Manual zur Förderung der Feinfühligkeit junger Eltern wurde für Angehörige des Gesundheits-systems entwickelt, die Säuglinge und Kleinkinder in Arztpraxen, Hebammenpraxen oder Kinderkliniken versorgen. Hierdurch können Eltern alltagsnah über kindliche Entwicklung, die Bedeutung der Eltern-Kind-Beziehung sowie über weiterführende lokale Angebote informiert werden. Kern dieses Handbuchs mit DVD ist ein Manual zur Beobachtung elterlicher Feinfühligkeit: „Eltern und Kind im Dialog“. Zudem werden für die Kommunikation mit den Eltern und deren Beratung Prinzipien ressourcenorientierter Kommunikation dargestellt sowie einige Beispiele beschreibender und nicht bewertender Formulierungen für die Beratung mit Eltern vorgestellt. Schließlich werden die unterschiedlichen Angebote zusammengefasst, die im Gesundheitssystem und der Kinder- und Jugendhilfe für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern vorgehalten werden. Das Manual kann kostenlos unter Link bestellt werden oder auf der Seite der Uniklinik heruntergeladen werden.
Babysitterkurse
Das Deutsche Rote Kreuz hat unter dem Titel „Fit fürs Babysitting“ eine umfangreiche Arbeitshilfe für die Durchführung von Babysitterkursen herausgegeben, die im Rotkreuzshop (Link Tel.: 0208/7807400) zu beziehen ist.
Interessant für die Vorbereitung von Babysitterkursen ist auch das Buch „Babysitten, Dein erster Job“ von Mechthild Günster, aus dem Heinrich Ellermann-Verlag.
„Stärke“ Landesprogramm in Baden-Württemberg
Das Bundesland Baden-Württemberg stellt für die Jahre 2009 bis 2013 jährlich 4 Millionen Euro für die frühkindliche Bildung und Begleitung der Familien des Landes zur Verfügung: STÄRKE“ besteht im Wesentlichen aus 2 Komponenten:
• Die Ausgabe von Familien- und Elternbildungsgutscheinen im Wert von 40 €uro an alle Eltern von Neugeborenen und
• niedrigschwellige Angebote zur Unterstützung von Familien in besonderen Lebenslagen. Informa-tionen hierzu können unter: Link abgerufen werden.
Keiner fällt durchs Netz – Saarland
Im Saarland sollen in Zukunft nicht nur bedürftige Familien nicht mehr durchs Netz fallen, sondern auch an Frühe Hilfen- Arbeit interessierte Kinderkrankenschwestern in das Landesprogramm integriert werden. Zum einen werden die „Das Baby verstehen“ - Elternkurse von Land mitfinanziert, zum anderen wird die Familienhebammenarbeit ebenfalls für Kinderkrankenschwestern geöffnet. Da die Anmeldefrist für den nächsten Weiterbildungsgang bereits verstrichen ist, haben wir versucht, alle saarländischen Kolleginnen in unserem Verteiler, von denen wir Mailadressen haben rechtzeitig zu informieren.
Fortbildungshinweise
„Kindersicherheit“
Am 06. und 07.11.2009 findet in Bonn eine Fortbildung für Moderatoren/innen „Kindersicherheit“ im Rahmen des Projektes „Safe Kids – Kindersicherheit für die Kleinsten“ statt. Das bisherige Moderatorenprojekt wurde seit 2004 erfolgreich in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen durchgeführt. Innerhalb dieses Projektes besuchten von der BAG geschulte Moderatorinnen Eltern-Kind-Gruppen und vermitteln Eltern die Grundlagen eines sicheren Starts ins Leben. Die neue, breiter angelegte Fortbildung knüpft an das erprobte Moderatorenprogramm an. Aufgrund der hohen Nachfrage richtet sich die Fortbildung erstmals an Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet. Zentrale Inhalte sind die typischen Gefahren im Haushalt und deren Beseitigung, sicherheits-bewusstes Verhalten, eine kindgerechte und altersadäquate Sicherheitserziehung sowie die sichere Wohnumgebung für Kinder mit Informationen zu bestimmten Produkten, die dem Unfallschutz von Kindern im Alltag dienen. Es werden Hilfen bei der Auswahl von Produkten für Kinder wie Autositz, Hochstuhl, Wickeltisch und von sonstigen Kindermöbeln gegeben und auch eine Beratung bezüglich der Anschaffung von Sicherheitsartikeln wie z.B. Steckdosenschutz, Fensterriegel oder Herdschutzgitter durchgeführt. Interessenten können ihre Kurzbewerbung mit Lebenslauf und insbesondere unter der Angabe von bereits gemachten Erfahrungen in den Bereichen Elternarbeit/ Kinder-/ Gruppenleitung bis zum 10. Juni 2009 gerne zu Händen von Frau Ruhe in die Geschäftsstelle der BAG (per E-Mail: Link oder postalisch) senden.
Die Fortbildung ist zugleich eine Pilotveranstaltung für die weitere Planung eines kontinuierlichen Fortbildungsangebots durch die BAG. Für diese Qualifizierungen, die ab 2010 eingeführt werden sollen, wird derzeit an einem Curriculum gearbeitet.
Online-Fortbildung „Gesundheitspädagogik in der Kindertageseinrichtung“
Die internetbasierte Online-Fortbildung richtet sich an die Berufsgruppe der Erzieherinnen und Erzieher kann aber auch von Kinderkrankenschwestern, die sich für diese Tätigkeit interessieren relevant sein. Nach einer Einführung in die Arbeit mit der Lernplattform beschäftigen sich die Teilnehmer in acht Modulen mit Themen aus dem Bereich Gesundheitsförderung und erweitern dabei ihr Wissen und ihre Handlungsmöglichkeiten. Themen sind:
Gesundheitsförderung in der Kita. Was ist und was soll das überhaupt? Die Entwicklung des Kindes – Begleitung und Beobachtung; Bewegungspädagogik; Ernährungspädagogik;
Entspannungspädagogik; Lebenskompetenzförderung; Erzieherinnengesundheit; Unfallverhütung.
Informationen gibt es bei: Link
IG Konkret
Die Kinderkrankenschwester als „Gemischtwarenladen“
Mein Name ist Katja Berger. Ich wurde gebeten, meine berufliche Entwicklung, hier darzustellen. Ich arbeite seit knapp drei Jahren freiberuflich.
Mein Examen zur staatl. examinierter Kinderkrankenschwester, machte ich 1988 an der Uniklinik Düsseldorf. Nachdem ich einige Zeit auf der Intensivstation und in der Kardiologie gearbeitet habe, bekam ich meinen ersten Sohn und drei Jahre später den Zweiten. Als meine Kinder klein waren, arbeitete ich stundenweise bei einer niedergelassenen Kinderärztin, die ich noch aus Klinikzeiten kannte. Außerdem machte ich einige Weiterbildungen. Unter anderem „Indische Babymassage nach Leboyer“ und eine Spielgruppenleiterausbildung, die sich „Gesund durchs erste Lebensjahr“ nennt. (Ähnlich wie FABEL oder PEKIP.)
Ich leitete einige Jahre ehrenamtlich eine Stillgruppe und eine Spielgruppe. Ich gab Abendkurse in erster Hilfe und bildete Babysitter an einer Elterschule aus. 2006 änderte sich bei mir einiges, als ich in der Zeitung „die Kinderkrankenschwester“, von der IG der freiberuflichen Kinderkran-kenschwestern las. Ich besuchte deren Existenzgründungsseminar. Dort lernte ich viele interessante Kolleginnen kennen und bekam während des Seminars viele nützliche Tipps und Anregungen. Danach ging alles recht schnell. Ich beantragte meine Freiberuflichkeit beim Finanzamt. sprach mit einer Steuerberaterin und versicherte mich in einer Berufshaftpflicht. 2007 machte ich eine 10-monatige Ausbildung zur zertifizierten Entspannungspädagogin. Meine jetzige berufliche Tätigkeit umfasst viele verschiedene Tätigkeitsfelder, rund um das Thema „Kind“. Mein Sohn meint, ich wäre ein Gemischtwarenladen, ähnlich wie damals, wo man von Waschmittel bis Obst alles bekam. Inklusive netter Bedienung kompetenter Beratung und einem guten Rat mit auf den Weg. Zurzeit arbeite ich weiter einen Tag in der Woche bei der Kinderärztin. Außerdem arbeite ich als Honorarkraft an zwei Elternschulen, bei denen ich Kurse gebe. (1.-Hilfe im Kindesalter, Babysitterausbildung, Baby-gruppenleitung und vieles mehr.) An einer Schule für Alten- und Familienpflege unterrichte ich regelmäßig als Dozentin, in dem Ausbildungszweig Familienpflege. Ab und zu gehe ich in Gymnasien und Gesamtschulen, die im Fach Pädagogik auch “Babysitterführerscheine“ machen. Und last but not least, gebe ich Stressworkshops bei Sportver-einen, Erwachsenenbildungswerken und in Unternehmen der freien Wirtschaft. (Progressive Muskelentspannung nach Jacobson und Autogenes Training nach Schultz) Die Freiberuflichkeit ist für mich eine fantastische Möglichkeit Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Ich arbeite vormittags, wenn meine Söhne in der Schule sind. Ich bin jeden Nachmittag zu Hause, auch wenn ich abends dann noch mal los muss. Die Arbeit macht viel Spaß. Es ist sehr abwechslungsreich, Monotonie gibt es nicht, jeder Tag ist anders. Ich liebe die Arbeit mit den vielen verschiedenen Menschen, wie z. B Eltern, Kinder, Schülern oder auch Berufstätigen und Managern. Es gibt mir viel zurück und erfüllt mich voll und ganz. Ob ich den Schritt, ohne den Anstoß von der IG gewagt hätte, glaube ich nicht. Auf jeden Fall hat sich, die eine oder andere Aufgabe durch das Networking der IG für mich ergeben. Ich bin glücklich, dass sich alles so gefügt hat.
Villa Kunderbund- Nadine Hauser
Seit der Geburt meines Sohnes bin ich als freiberufliche Kinderkrankenschwester tätig und biete Kurse der Kindergesundheitsförderung, Elternberatung und Eltern-Kind-Kurse in eigenen Praxis-räumen an.
Ich habe mich für die Freiberuflichkeit entschieden, da ich meine Arbeitszeit flexibel auf mein Familienleben abstimmen kann. Anfänglich war ich noch zu 40% in der Kinder- und Jugendpsy-chiatrie tätig, da ich mir noch unsicher war, wie sich die finanzielle Situation darstellen würde.
Dank der großen Unterstützung von Mechthild Hoehl habe ich viele Adressen und Namen genannt bekommen, die für meine finanzielle Förderung der Kurse von großer Bedeutung waren. Mir war es von Anfang an sehr wichtig, dass meine Kurse für alle erschwinglich sein sollen und ich auch sozial schwächere Familien erreichen kann. Ich werde vom Land Rheinland-Pfalz im Rahmen des Elternkursprogrammes „Auf den Anfang kommt es an“ (Projektgruppe:„Viva Familia“) gefördert.
Inspiriert durch das BISS-Konzept habe ich ein eigenes Stundenkonzept entwickelt, indem ich ein Förderangebot mit Musik, Spiel und Bewegung für die Kinder anbiete und den Eltern entwicklungs-begleitende Informationen vermittle.
Außerdem biete ich auch z.B. Erste Hilfe am Baby und Kleinkind an. Ich habe mich bei verschiedenen Arzt- und Hebammenpraxen vorgestellt und bekomme sehr viele Mütter vermittelt. Dank der Mundpropaganda ist eine kostspielige Werbung nicht mehr nötig.
In Zukunft werde ich mein Tätigkeitsfeld noch mehr ausbauen. Zurzeit stehe ich im engen Kontakt mit dem Jugendamt aus unserem Kreis und werde dort in Zukunft als Kinderkrankenschwester und Fachkraft für Kinder- und Jugendpsychi-atrie & Psychotherapie im Rahmen der „Frühen Hilfen“ präventiv in Familien arbeiten.
Ebenso ist eine Erweiterung der Praxisräume und des Kursangebotes angedacht.
Weitere Informationen erhaltet ihr unter Link.
Ihr könnt mich bei Fragen auch gerne jederzeit kontaktieren.
Liebe Grüsse Nadine Hauser
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